Brautkleider in Grösse 50: So wird Ihr Traum wahr

Der Kauf vom Brautkleid ist eine Entscheidung, die mit viel Liebe zum Detail, besonderen Vorstellungen und Engagement getroffen wird. Oft dauert es einige Zeit, bis das perfekte Kleid gefunden ist. Brautkleider in Grösse 50 werden speziell für Frauen mit femininen Formen gefertigt. Aber auch hier kommt es darauf an, den richtigen Schnitt für die eigene Figur zu finden.

Brautkleider in Grösse 50: Diese Schnitte stehen zur Auswahl

Die Brautmode ist ein breites Feld und Hersteller von Kleidern und Accessoires möchten die Möglichkeit bieten, dass es ihre Kleider in möglichst vielen Grössen gibt. Daher gibt es bei den meisten Schnitten auch Brautkleider in Grösse 50. Nicht jeder Schnitt ist jedoch eine gute Wahl, wenn die Braut beispielsweise eine große Oberweite oder kleine Problemzonen an den Hüften mitbringt.

Dennoch ist es wichtig, die klassischen Schnitte vor dem Kauf von Brautmoden erst einmal kennenzulernen. Besonders häufig zu finden sind die Varianten:

  • Brautkleid in A-Linie
  • Kleider im Empire-Stil
  • Prinzessinnenkleider mit ausgestelltem Rock
  • Meerjungfrauen-Schnitt
  • Schmales Brautkleid

Die einzelnen Varianten unterscheiden sich teilweise deutlich:

Kleider-Stil Eigenschaften
 

A-Linie

–        schmaler Oberkörper

–        leicht ausgestellter Rock

–        Betonung der Taille

Empire –        sehr hoher Bund

–        hohes Dekolleté

–        locker nach unten fallender Rock

–        Schultern und Arme im Fokus

Prinzessinnenkleid oder Ballkleid –        bis Hüfte eng geschnitten

–        Rockteil weit ausgestellt

–        Unterstützung durch ausgestellten Unterrock

Meerjungfrau –        eng geschnitten bis zum Knie

–        ab Knie ausgestellt

–        schlauchartiges Design

–        sehr figurbetont

Schmaler Schnitt –        kein Bund

–        verläuft fließend nach unten

–        gerade geschnitten

–        Rock teilweise leicht ausgestellt

Auch wenn jeder Schnitt seinen Charme hat, passen nicht alle zu jeder Trägerin. Brautkleider in Grösse 50 haben oft die Aufgabe, an einigen Körperstellen kaschierend zu wirken. Umso wichtiger ist es, den passenden Stil zu finden.

Ein wunderschönes Kleid im Bereich der großen Größen ist das Empire-Kleid. Hier wird der Ausschnitt besonders stark betont. Durch den hohen Bund steht das Dekolleté im Fokus.

Ein wunderschönes Kleid im Bereich der großen Größen ist das Empire-Kleid. Hier wird der Ausschnitt besonders stark betont. Durch den hohen Bund steht das Dekolleté im Fokus. (#01)

Welcher Stil ist ideal für Brautkleider in Grösse 50?: Empire als gute Wahl

Brautkleider in Grösse 50 werden eher selten im Meerjungfrauen-Stil oder mit geradem Schnitt zu finden sein. Zwar ist dies auf Wunsch ebenfalls möglich. Da die beiden Stile jedoch darauf ausgelegt sind, den Oberkörper sowie die Hüften und Beine stark zu betonen, können sie schnell unvorteilhaft wirken bei Damen, die hier etwas mehr gerundet sind. Ein wunderschönes Kleid im Bereich der großen Größen ist das Empire-Kleid. Hier wird der Ausschnitt besonders stark betont. Durch den hohen Bund steht das Dekolleté im Fokus. Dadurch sind die Brautmoden sehr gut für Damen geeignet, die eine wohlgeformte Oberweite haben. Mit einem passenden BH, der unter dem Kleid nicht zu sehen ist, wird alles in Form gehalten. Beim Empire-Stil fällt das Kleid unter der hoch gesetzten Taille weiter ausgestellt nach unten. Dadurch schmiegt es sich um den Körper, versteckt kleine Problemzonen im Bereich Bauch und Schenkel. Je nach Modell wird mit Tüll oder Stickereien gearbeitet, um Hingucker zu schaffen.

Mit der A-Linie die Taille betonen

Auch die A-Linie ist eine sehr gute Wahl, wenn Brautkleider in Grösse 50 gesucht werden. Der Bereich im Oberkörper ist eng geschnitten. Sehr raffiniert sind dabei Lösungen, die geschnürt werden können. So ist es möglich, das Oberteil direkt an den Körper anzupassen, etwas lockerer oder enger zu machen. Auch das Dekolleté lässt sich dadurch noch einmal besser betonen. Wichtig zu wissen ist, dass die Betonung hier auf der Taille liegt. Daher eignet sich diese Brautmode nur dann, wenn die Taille etwas schmaler ist. Der weit ausgeschnittene Rock ist auch hier optimal zum Kaschieren. Er fällt ab der Taille nach unten und kann, durch einen zusätzlichen Unterrock, noch luftiger werden. Gerade bei etwas breiteren Beinen ist die A-Linie möglicherweise passend.

 Brautkleider in Grösse 50 werden speziell für Frauen mit femininen Formen gefertigt.

Brautkleider in Grösse 50 werden speziell für Frauen mit femininen Formen gefertigt.(#02)

Das Ballkleid: Der Traum der Braut in Grösse 50

Nach wie vor träumen viele Frauen davon, an ihrem Hochzeitstag wie eine Prinzessin auszusehen. Dazu gehört auch ein Ballkleid. In der Brautmode wird es sehr gerne auch als „Prinzessinnenkleid“ bezeichnet. Vom Stil her orientiert es sich an den klassischen Ballkleidern. Hier gibt es ein etwas enger geschnittenes Oberteil, das bis zur Taille oder auch bis zur Hüfte gehen kann. Ab dem Abschluss des Oberteils geht das Kleid dann weit ausgestellt nach unten. Einer oder mehrere Unterröcke lassen den Rock noch voluminöser wirken. Wer einen eher schmalen Oberkörper, dafür aber etwas Bauch und ein kurviges Becken hat, der profitiert von diesem Stil besonders. Brautkleider in Grösse 50 in Form von Ballkleidern stehen aber auch Frauen mit einer O-Figur gut, wenn sie mit dem passenden Ausschnitt und Ärmel-Bereich versehen sind. Hier gibt es einige Punkte zu beachten.

Kleine Tipps zum Kaschieren: Die Auswahl der Ärmel

Die Ärmel sind ein wichtiger Aspekt bei einem Kleid. Brautkleider in Größe 50 gibt es normalerweise in unterschiedlichen Varianten:

  • ärmellos
  • mit Trägern
  • mit kurzen Ärmeln
  • mit langen Ärmeln

Brautmoden mit langen Ärmeln sind recht selten zu finden, können aber angepasst werden. Da die Hochsaison für Hochzeiten oft im Sommer liegt, sind sie weniger gefragt. Zudem kombinieren viele Bräute gerne einen Bolero oder eine Jacke zum Kleid, um so flexibler zu bleiben. Dennoch können lange Ärmel, beispielsweise in Trompetenform, für Brautkleider in Grösse 50 durchaus hilfreich sein. Gleiches gilt für etwas weiter geschnittene kurze Ärmel, die bis zur Hälfte vom Oberarm reichen. Sind die Ärmel mit Spitze oder Volant versehen, kaschieren sie breitere Oberarme.

Ein schöner Klassiker sind Brautkleider in Grösse 50 mit Trägern. Die Träger können sehr schmal oder auch breiter sein. Sie liegen auf der Schulter. Einige Hersteller bieten Lösungen mit Blumenmuster oder Stickereien auf dem Träger an. Dadurch wird der Bereich besonders in den Fokus gerückt.

Aber auch trägerlose Brautmode in großen Größen ist sehr schön. Spitzen am Ausschnitt ersetzen die Ärmel. Ein trägerloser Schnitt braucht allerdings einen ansprechenden Ausschnitt und muss gut sitzen. Das Kleid muss ausreichend Halt geben. Ist dies nicht der Fall, kann es schnell passieren, dass die Braut während Zeremonie und Feier die Hände häufig am Ausschnitt hat und diesen nach oben korrigiert. Auch die Suche nach einem passenden BH ist meist schwieriger. Hier muss es ein trägerloser BH sein, damit er unter dem Kleid nicht zu sehen ist.

Brautmoden mit langen Ärmeln sind recht selten zu finden, können aber angepasst werden.

Brautmoden mit langen Ärmeln sind recht selten zu finden, können aber angepasst werden.(#03)

Der Ausschnitt als Blickfang der Brautkleider in Grösse 50

Bei der Auswahl der Brautkleider in Grösse 50 ist der Ausschnitt ein wichtiger Aspekt. Bräute können normalerweise zwischen den folgenden Lösungen wählen:

  • Herzausschnitt
  • Manderin-Ausschnitt
  • Carmen-Ausschnitt
  • V-Ausschnitt
  • One-Shoulder-Ausschnitt
  • Neckholder
  • U-Boot-Ausschnitt
  • Carré-Ausschnitt

Der Herzausschnitt ist besonders beliebt und auch für ein großes Dekolleté optimal geeignet. Er spannt sich in Form eines Herzens über die Oberweite und vergrößert und formt diese optisch. Zudem hat diese Form einen stützenden Effekt. Gerade Varianten in Form von Ballkleidern oder A-Linie sind mit diesem Ausschnitt versehen.

Ebenfalls sehr schön ist der V-Ausschnitt. Er ist vor alle für Bräute geeignet, die gerne etwas verführerisch wirken möchten. Der Ausschnitt hat eine spitz zulaufende Form und wird durch Träger gehalten. Ein trägerloser V-Ausschnitt lässt sich eher schwer umsetzen. Einer der größten Vorteile ist, dass diese Lösung den Oberkörper optisch streckt.

Um den Oberkörper zu betonen, eignen sich Kleider mit einem One-Shoulder-Ausschnitt. Der Träger, oft verziert mit Spitze oder Blumen, zieht sich nur über eine Schulter, die andere Schulter bleibt frei. Brautkleider in Grösse 50 setzen so Schulter und Dekolleté in Szene und es entsteht ein sehr extravagantes Bild.

Wer nicht ganz auf Träger verzichten möchte aber keinen Gefallen an den klassischen Varianten oder an Ärmeln findet, der kann sich für Brautkleider in Grösse 50 mit Neckholder entscheiden. Hier werden die Träger im Nacken verschlossen und die Schultern sind frei. Auch ein Teil des Rückens ist frei. Das Dekolleté kann beim Neckholder-Kleid ebenfalls sehr gut wirken. Gerade bei schmalen Schultern und einem schönen Rücken wirkt diese Lösung sehr ansprechend und sinnlich. Wer eine große Oberweite hat, der wird auch den stützenden Effekt zu schätzen wissen.

Der Carré-Ausschnitt und der U-Boot-Ausschnitt sind sehr gegensätzlich. Während es sich bei der Carré-Lösung um einen sehr geraden Ausschnitt handelt, ist die U-Boot-Variante eher abgerundet gehalten. Wer eher breite Schultern hat, sollte zur U-Boot-Lösung greifen. Schmale Schultern werden durch die Carré-Variante noch unterstrichen.

Tipp: Nur weil Brautkleider in Grösse 50, die einem gefallen, vielleicht nicht den passenden Ausschnitt haben, muss nicht ganz auf das Kleid verzichtet werden. Oft ist es möglich, das Kleid noch anpassen zu lassen.

Wenn das Brautkleid gefunden ist, ist dies schon ein wichtiger Schritt. Nun fehlen jedoch noch Accessoires und kleine Ergänzungen, die das Gesamtbild abrunden und vielleicht ebenfalls noch ein wenig kaschierend wirken können.

Wenn das Brautkleid gefunden ist, ist dies schon ein wichtiger Schritt. Nun fehlen jedoch noch Accessoires und kleine Ergänzungen, die das Gesamtbild abrunden und vielleicht ebenfalls noch ein wenig kaschierend wirken können.(#04)

Hilfreiche Accessoires: Brautkleider in Grösse 50 optimal ergänzt

Wenn das Brautkleid gefunden ist, ist dies schon ein wichtiger Schritt. Nun fehlen jedoch noch Accessoires und kleine Ergänzungen, die das Gesamtbild abrunden und vielleicht ebenfalls noch ein wenig kaschierend wirken können. So ist es möglich, viele Kleider mit einem Gürtel zu ergänzen. Dabei handelt es sich nicht um einen Gürtel aus Leder, sondern um eine Variante aus Stoff, die mit Perlen, Stickereien und Spitze versehen ist. Der Gürtel ist oft ein kleiner Farbtupfer im Gesamtbild und kann die Taille noch einmal schmaler wirken lassen. Gerade Brautkleider in Grösse 50, die einen geraden Übergang zwischen Ober- und Unterteil haben, lassen sich durch den Gürtel noch einmal aufpeppen.

Eine Schleppe ist ebenfalls eine sehr schöne Ergänzung. Viele Kleider sind bereits vom Design her mit einer Schleppe versehen. Teilweise kann sie aber auch noch ergänzt werden. Die Schleppe macht das Kleid nach hinten hin optisch noch länger und streckt dadurch das gesamte Bild.

Eine Kette ist vor allem dann fast schon unverzichtbar, wenn das Kleid einen eher großen Ausschnitt hat und über schmale Träger verfügt oder trägerlos ist. Sie kann den Halsbereich und das Dekolleté noch einmal zusätzlich unterstreichen. Gerade sehr schmale Ketten mit einem stilvollen Anhänger können dem Kleid noch einmal das gewisse Etwas geben – vor allem dann, wenn es sich um ein eher schlichtes Kleid handelt.

Tipp: Passen Ketten und Ohrringe zusammen, ergibt dies ein stimmiges Gesamtbild.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Wedding Stock Photo-#01: Wallenrock -#02: T.Den _-#03: Cristina Indrie_-#04: _Michael Zysman

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Leave A Reply