Make up Hochzeit: Schminken für die Hochzeit

Der große Tag steht vor der Tür und nun stellt sich die Frage, wie das Make up für die Hochzeit aussehen soll. Beauty ist natürlich ein wichtiges Thema. Schminken sollte daher vorher mehrfach getestet werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Haarfarbe und auch der Hauttyp der Braut.

Das beste Basic Make up für die Hochzeit

Um eine optimale Basis zu schaffen bietet es sich an, beim Make up für die Hochzeit zu einem echten Klassiker zu greifen. Ein passender Tipp ist es darauf zu achten, dass das Make up für die Hochzeit möglichst lange hält. Hier hilft es, eine Base aufzutragen. Es gibt spezielle Base-Varianten für die Haut und für die Augen. Dadurch werden Make-up und Lidschatten auch dann nicht zerlaufen, wenn wild getanzt wird. Diese Grundierungen werden vor dem eigentlichen Make up für die Hochzeit aufgetragen. Wenn man sich dann für eine sanfte Variante entschieden hat, kann die folgende Anleitung helfen:

Die Basis schaffen
Eine gute Basis ist die wichtigste Grundlage für ein schönes Make up für die Hochzeit. Hier bietet es sich an, mit Concealer und Foundation zu arbeiten. Der Concealer sorgt dafür, dass müde Augen schnell wieder munter gemacht werden. er wird vor der Foundation aufgetragen. Anschließend greift man zu einer passenden Foundation. Die Nuance sollte auf den eigenen Hautton abgestimmt sein. Um einen Glanz zu vermeiden, kann auch zu Puder gegriffen werden. Die fließenden Übergänge sind ganz besonders wichtig. Die Foundation wird bis ins Dekolleté aufgetragen und sanft verwischt.

  • Mit Rouge arbeiten
    Auch wenn die Braut auf der Hochzeit vermutlich ganz von allein zart erröten wird, so ist es doch schön, wenn man hier mit Rouge arbeiten kann. Mit einem natürlichen Ton, beispielsweise in Rosenholz, lässt sich ein sanfter Schimmer auf die Wangen zaubern. Die Wangenknochen können auf diese Weise noch angenehm betont werden.
Wichtig ist es, dass sich die Braut wohlfühlt und nicht verkleidet fühlt. (#01)

Wichtig ist es, dass sich die Braut wohlfühlt und nicht verkleidet fühlt. (#01)

  • Die Augen in Szene setzen
    Die Augen sind eine ganz besondere Herausforderung. Sie strahlen am Tag der Hochzeit meist ganz besonders. Daher ist es wichtig, dass hier beim Make up für die Hochzeit nicht übertrieben wird. Die Braut benötigt einen schönen Lidschatten sowie eine Mascara, mit der sich die Wimpern optisch verlängern lassen. Der Wimpernkranz wird erst einmal mit einem Eye Liner nachgezogen. Dieser muss nicht schwarz sein, auch braun ist eine gute Wahl. Nun kommt der Lidschatten. Sehr schön sind Töne in Nude oder Rosé, aber auch in Gold. Der Lidschatten sollte im Innenauge ein wenig heller sein und darf nach außen hin gerne etwas dunkler werden. Hier kann ruhig mit Highlights gearbeitet werden. Als Abschluss wird die Wimperntusche aufgetragen. Diese sollte nicht zu stark auf die Wimpern gelegt werden, da es sonst zu einer Klumpenbildung kommen kann. Zur Not lässt sich auch gut mit einem Wimpernkamm arbeiten. Mit künstlichen Wimpern können die Augen weiter geöffnet werden.
  • Die Lippen als Abschluss
    Den Abschluss beim Make up für die Hochzeit bilden die Lippen. Hier ist wichtig, mit einer Grundierung zu arbeiten. Diese erhöht die Haltbarkeit und macht die Lippen weich und geschmeidig. Nun wird der Lippenstift aufgetragen. Wer möchte, der kann sich auch direkt für einen Gloss entscheiden. Einige Bräute setzen lieber auf den starken Glanz und möchten keinen klassischen Lippenstift. Es ist aber auch möglich, über den Lippenstift einen transparenten Gloss aufzutragen.

Hinweis: Das Make up für die Braut sollte unbedingt mindestens einmal, besser jedoch zweimal, vor der Hochzeit aufgetragen werden. Wichtig ist es, dass sich die Braut wohlfühlt und nicht verkleidet fühlt. Ist dies der Fall, kann überlegt werden, ob eine Grundierung wirklich notwendig ist. Auch eine Anpassung der Töne ist dann noch möglich. Hilfreich ist es, einen kompletten Tag mit dem Braut-Make-up zu verbringen und dann zu entscheiden, ob es passt.

Hinweis: Das Make up für die Braut sollte unbedingt mindestens einmal, besser jedoch zweimal, vor der Hochzeit aufgetragen werden. (#02)

Hinweis: Das Make up für die Braut sollte unbedingt mindestens einmal, besser jedoch zweimal, vor der Hochzeit aufgetragen werden. (#02)

So bitte nicht: Das sind häufige Fehler beim Make up für die Hochzeit

Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht. Beim Schminken und generell im Bereich Beauty vor der Hochzeit sollten einige wichtige Fehler vermieden werden, die dafür sorgen können, dass die Braut sehr unglücklich wird. Hier gibt es die häufigsten Fehler, die beim Make up für die Hochzeit und den Vorbereitungen gemacht werden:

  • Zu viel aufgetragen
    Dieser Punkt passiert besonders häufig und das hängt unter anderem damit zusammen, dass das Licht beim Schminken nicht optimal ist. Ein professioneller Visagist wird darauf achten, dass die Braut kein zu starkes Make-up trägt. Das heißt, es darf nicht zu viel sein und sollte unbedingt einen schönen Übergang haben. Scharfe Kanten sind keine Seltenheit und sehen nicht nur unschön aus, sie können auch das Kleid ruinieren. Weitere Tipps beinhalten den Hinweis, nicht zu sehr zur Farbe zu greifen. Wie oben beschreiben reicht es aus, auf ein natürliches Make up für die Hochzeit zu setzen. Das heißt, auffällige Farben bleiben lieber im Tiegel. Stattdessen wird bei Lidschatten und Co. der natürliche Weg gewählt.
  • Solarium und Selbstbräuner
    Ja, es ist schon häufiger passiert, dass die Braut einige Tage vor der Hochzeit festgestellt hat, dass ihre Beine noch zu weiß sind oder die Arme etwas Farbe gebrauchen könnten. Panik bricht aus. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Es kann zu Selbstbräuner gegriffen werden oder es geht schnell ins Solarium. Beide Varianten sind ein großer Fehler. Rötungen und Stress für die Haut oder auch orangefarbene Akzente durch den Selbstbräuner sind hier das Ergebnis. Besser ist es, sich entweder mit der hellen Hautfarbe abzufinden oder dafür zu sorgen, dass mit Hilfe von einer leicht getönten Foundation ein satter Ton geschaffen werden kann.
Natürlich können Smokey Eyes sehr schön aussehen, allerdings nicht bei einer Hochzeit. (#03)

Natürlich können Smokey Eyes sehr schön aussehen, allerdings nicht bei einer Hochzeit. (#03)

  • Angemalte Lippen
    Der falsche Lippenstift sorgt schnell dafür, dass die Lippen sehr angemalt wirken. Zudem sollte bedacht werden, dass auf der Hochzeit viel geküsst wird. Die falsche Farbe kann schnell einen negativen Beigeschmack hinterlassen. Werden die Lippen zu stark betont, kann dies vom Kleid und dem restlichen Make up für die Hochzeit ablenken. Ein weiterer Fehler ist es, dass der Lippenstift nicht fixiert wird. Dabei ist dies besonders einfach und kann gut mit losem Puder gemacht werden. Dadurch geht er nicht auf die Zähne über und bleibt auch nicht auf den Lippen des Bräutigams, wenn dieser geküsst wird.
  • Smokey Eyes
    Natürlich können Smokey Eyes sehr schön aussehen, allerdings nicht bei einer Hochzeit. Hier ist ebenfalls weniger mehr, denn wenn die Augen zu dunkel geschminkt sind, wirkt dies zu dramatisch. Besser ist es, auf helle und strahlende Farben zu setzen. Je nach Kleid und Typ der Frau bieten sich Töne in Gold, Rosé oder auch in Nude an.
  • Vergessene Nägel
    Beim Make up für die Hochzeit wird meist nur an das Gesicht gedacht, doch Beauty beinhaltet auch die Nägel. Es wirkt nicht besonders ansprechend, wenn diese nicht gepflegt sind. Schon vor der Hochzeit sollte die Braut daher zur Maniküre gehen. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass die Nägel mit Farbe versehen sind. Wer es natürlich mag, der kann auch hier auf einen farblosen Lack setzen. Saubere und gerade Nägel sowie ein sanfter Ton oder ein wenig Glanz dürfen aber nicht fehlen. Ein großer Fehler ist es, einen Nagellack zu wählen, der nicht mit dem Kleid und dem restlichen Make-up harmoniert. Hier passen Beige und Transparent ebenso gut, wie zarte Töne in Rosa oder ein sanftes Rot.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Galina Tcivina  -#01: Galina Tcivina  -#02: Galina Tcivina  -#03: Galina Tcivina

Share.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Leave A Reply