Erstes gemeinsames Esszimmer einrichten: So klappt’s!

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Der Esstisch ist das Herzstück des Esszimmers und bringt alle Personen eines Haushalts zu den Mahlzeiten zusammen. Beim Einrichten sollten daher alle Aspekte zu Platz, Material und Form bedacht werden.

Esszimmer einrichten: Alles schaut auf den Esstisch

Früher einmal gehörte das Esszimmer zu jedem Grundriss eines Hauses oder einer Wohnung dazu. Später dann verschmolzen Speisezimmer und Küche, noch später wurde auch das Wohnzimmer mit einbezogen. Offene Küchen, Wohnküchen bzw. Küchen mit Ess-Wohn-Bereich waren modern. ‚

Das hat sich erneut gewandelt und heute haben Hausherren wieder die Möglichkeit, ein Esszimmer einrichten zu lassen bzw. das Einrichten desselben selbst vorzunehmen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Esstisch, der genügend Platz für alle bieten muss und den Stil des Speisezimmers unterstreicht.

Der Esstisch ist das Herzstück des Esszimmers und bringt alle Personen eines Haushalts zu den Mahlzeiten zusammen. ( Foto: Shutterstock- PHOTOCREO Michal Bednarek )

Der Esstisch ist das Herzstück des Esszimmers und bringt alle Personen eines Haushalts zu den Mahlzeiten zusammen. ( Foto: Shutterstock- PHOTOCREO Michal Bednarek )

Alles zum perfekten Esstisch: Esszimmer einrichten und wohlfühlen!

Wer einen separaten Raum in der Wohnung hat und diesen als Esszimmer einrichten kann, darf sich glücklich schätzen. Hier ist mehr Platz, um die Gäste zu empfangen und um auch in großer Familie gemütlich beisammenzusitzen.

Wenn nicht genügend Platz für separate Ess- und Arbeitszimmer ist, kann Letzteres auch zum Arbeiten genutzt werden, denn: Essen und Kommunizieren sind wichtiger als Arbeiten! Angesichts der zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten bei comnata-esstisch.de stellt sich jedoch die Frage: Was macht den perfekten Esstisch aus?

Bei der Auswahl sollten daher die folgenden Punkte berücksichtigt werden:

  • Blickpunkt Esstisch

    Der Tisch wird zum Mittelpunkt im Raum werden und darf ruhig viel Platz einnehmen. Wichtig ist nur, dass auch die Stühle noch genügend Platz haben und sich jeder bequem im Raum bewegen kann. Beim Einrichten besteht die Wahl zwischen cleanem Chic aus Metall und Glas oder rustikaler Optik aus Massivholz. Der Stil der Einrichtung findet sich im Tisch wieder, wobei er natürlich auch einen bewussten Stilbruch darstellen darf.

    Wichtig zu bedenken: Wie viele Menschen werden an diesem Tisch täglich sitzen? Mit wie vielen Gästen ist zu rechnen, die ebenfalls hier Platz finden sollen? Nicht nur, dass genügend Stühle an den Tisch passen müssen, auch seine Flexibilität spielt eine Rolle. Wenn sowohl die Familie als auch Gäste am Tisch sitzen werden, sollte dieser größenmäßig anpassbar sein. Eine Auszugsmöglichkeit bietet schnell Platz für weitere Personen, einige zusätzliche Stühle sollten aufbewahrt werden.

    Der Tisch wird zum Mittelpunkt im Raum werden und darf ruhig viel Platz einnehmen. ( Foto: Shutterstock- KUPRYNENKO ANDRII )

    Der Tisch wird zum Mittelpunkt im Raum werden und darf ruhig viel Platz einnehmen. ( Foto: Shutterstock- KUPRYNENKO ANDRII )

  • Größe des Esstisches

    Der Tisch muss nicht überdimensioniert sein, wenn er die eben beschriebene Auszugsmöglichkeit bietet. Vielleicht kann er auch noch eine Schublade besitzen, in der zum Beispiel das Tischtuch aufbewahrt werden kann?

    Muss keine zu große Kommode im Esszimmer stehen, weil ein Teil der nötigen Ausstattung im Tisch selbst aufbewahrt wird, spart dies Platz und der Tisch kann größer sein. Ist das Esszimmer sehr klein, kann sich ein Hängetisch bzw. ein Klapptisch zum Aufhängen bewähren. Dieser verleiht dem Esszimmer sicherlich keinen opulenten Stil, hier steht der praktische Nutzen im Vordergrund.

  • Die richtige Form

    Ein quadratischer Tisch bietet allen Personen an jeder Seite gleich viel Platz, der Tisch kann aber auch an der Wand stehen, wenn die Räumlichkeiten eher beengt sind und nicht so viele Leute hier sitzen wollen. Optimal sind runde oder ovale Tische, denn hier lassen sich ohne störende Ecken meist zusätzliche Essplätze schaffen bzw. Stühle aufstellen.

    Doch Vorsicht: Bei ovalen Tischen neigen die meisten Leute dazu, die Personen dicht an dicht zu setzen. Es müssen aber nicht nur die Stühle nebeneinander Platz haben, sondern auch Teller, Besteck und Getränke! Runde und ovale Tische haben den Vorteil, dass sich hier immer mehrere Leute gegenübersitzen, es gibt keine Stirnseite, die dem Hausherrn oder Gastgeber vorbehalten ist.

    Runde und ovale Tische haben den Vorteil, dass sich hier immer mehrere Leute gegenübersitzen, es gibt keine Stirnseite, die dem Hausherrn oder Gastgeber vorbehalten ist.  ( Foto: Shutterstock-_KUPRYNENKO ANDRII )

    Runde und ovale Tische haben den Vorteil, dass sich hier immer mehrere Leute gegenübersitzen, es gibt keine Stirnseite, die dem Hausherrn oder Gastgeber vorbehalten ist. ( Foto: Shutterstock-_KUPRYNENKO ANDRII )

  • Der passende Stil

    Der Klassiker ist der Holztisch, der stabil und langlebig ist. Er wirkt warm und wohnlich, kann aus verschiedenen Holzarten und mit unterschiedlicher Oberflächenbehandlung daherkommen. Damit wird eine immer wieder andere Wirkung erzeugt.

    Die Farben des Tisches sollten sich an den Raum anpassen, wobei weißes Holz eher für ein skandinavisches Design steht, ein dunkler Holzton passt am besten zum Landhausstil. Übrigens gibt es auch Materialmixe, von denen Metall und Holz als Gemisch für den Industriallook stehen. Auch bunte Farben sind möglich, sie finden sich in einem modernen Esszimmer, bei dem die verwendeten Farben der Blickfang sein sollen.

    Besonders edel wirken Stein- und Marmortische, diese sind aber auch die teuersten Varianten. Ein gemütliches Esszimmer ist damit schwer zu erreichen, denn diese Tische wirken schwer und oft kalt. Sie benötigen eine umfassende Pflege, damit sie nicht fleckig wirken.

Wer seine ganz eigenen Vorstellungen hat, welche der reguläre Handel nicht erfüllen kann, ist mit einer Maßanfertigung gut beraten. Auch wenn es teuer wird, das Esszimmer damit einrichten zu wollen, so wiegt die langfristige Zufriedenheit mit dem perfekten Tisch doch die Kosten auf. Die optimale Lösung kann somit für die gewünschte Größe, für das Material sowie für die verwendeten Farben und Eigenschaften wie Ansteckplatten, Auszugssysteme oder Gestelle aus Metall gefunden werden.

Bequeme Stühle laden zum Verweilen ein. ( Foto: Shutterstock-Monkey Business Images )

Bequeme Stühle laden zum Verweilen ein. ( Foto: Shutterstock-Monkey Business Images )

Weitere Tipps zum Einrichten des Speisezimmers

Beim Einrichten des Speisezimmers ist es wichtig, was jeder überhaupt möchte. Wenn zum Beispiel ein Paar die erste eigene Wohnung einrichten möchte, sollte über die individuellen Ansprüche geredet werden. Aus den Vorstellungen beider wird sich dann ein Kompromiss finden lassen, mit dem das Speisezimmer den perfekten Tisch, die schönsten Stühle und auch die persönlich als schön empfundene Wanddekoration erhalten kann.

So klappt es mit der Einrichtung im Speisezimmer

Wichtig zu bedenken ist, dass Zweckmäßigkeit und Wohnlichkeit miteinander verbunden werden sollten. Der Raum soll am Ende kein Ausschnitt aus dem Museum sein, sondern im Alltag nutzbar. In erster Linie muss er gefallen und das gilt nicht nur in Bezug auf Lage und Ausblick beim Essen, sondern vor allem bezogen auf die Einrichtung.

Damit am Ende alle zufrieden sind, hier noch einige Tipps zum Einrichten:

  • Bequeme Stühle auswählen

    Einst hatte die Wohnküche das Speisezimmer abgelöst, doch heute ist Letzteres wieder modern. Hier will man sich treffen und das nicht nur zum Essen! Für längere Unterhaltungen sind daher bequeme Stühle von größter Wichtigkeit. Sie sollen sich farblich und in Bezug auf die Materialien dem Rest der Einrichtung anpassen und sollten vor dem Kauf umfassend ausprobiert werden.

  • Kastenmöbel verwenden

    Ideal sind Möbel, die zugleich Ablagefläche und Stauraum bieten, damit wird der Speiseraum perfekt ausgenutzt. Kastenmöbel sind dafür ideal, bieten sie doch auf der Oberseite genügend Ablageflächen und sind ansonsten für die Lagerung von Besteck und Geschirr, Servietten und Tischtüchern usw. zu nutzen. Dazu passend kann ein Sideboard aufgestellt werden.

  • Auf die Beleuchtung achten

    Niemand mag gern im Dämmerlicht sitzen, wenn es Essen gibt. Die Beleuchtung sollte ausreichend und im besten Fall dimmbar sein. Ob nun auf einen opulenten Kronleuchter gesetzt wird, auf eine moderne Pendellampe oder auf zusätzliche Wandlampen: Viele Anregungen ergeben sich erst aus der täglichen Nutzung des Raumes. Wer feststellt, dass es beim Essen doch zu dunkel ist, kann auf romantische Kerzen setzen oder ganz einfach zusätzliche Stehlampen integrieren.

    Wer feststellt, dass es beim Essen doch zu dunkel ist, kann auf romantische Kerzen setzen oder ganz einfach zusätzliche Stehlampen integrieren. ( Foto: Shutterstock - Flamingo Images)

    Wer feststellt, dass es beim Essen doch zu dunkel ist, kann auf romantische Kerzen setzen oder ganz einfach zusätzliche Stehlampen integrieren. ( Foto: Shutterstock – Flamingo Images)

  • Raum gemütlich gestalten

    Die Sitzmöbel sind nicht alles! Gemütlicher wird es im Speisezimmer vor allem durch Teppiche und Vorhänge, die zudem für eine angenehme Akustik im Raum sorgen. Sie schlucken den Schall. Wichtig ist allerdings gerade bei Teppichen, dass das verwendete Material möglichst pflegeleicht ist. Denn wenn die Kinder (oder auch die Gäste) kleckern, sollten sich Teppiche leicht und möglichst fleckenfrei reinigen lassen.

  • Mit Dekorationen abrunden

    Damit das Speisezimmer nicht wie aus dem Katalog entsprungen erscheint, kommt es noch auf die persönliche Note an. Diese wird mit geeigneten Dekorationen erreicht, die wertvolle Akzente setzen können. Allerdings darf es hier nicht zu viel des Guten werden, denn dann wirkt ein Raum schnell überladen und wird ungemütlich.

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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