Verlobungsring für die Auserwählte kaufen: So kann er möglichst preiswert erworben werden

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Wer um die Hand seines Partners anhält, macht dies meist standesgemäß mit einem wunderschönen Verlobungsring.

Der perfekte Ring für den Heiratsantrag (Video)

Ein „gehauchtes“ Ja ist die Krönung der Bemühungen, wenn der Ring dann am Finger steckt, macht sich Zufriedenheit breit. Doch lange wird er dort nicht unbedingt verbleiben, denn nach dem Verlobungsring kommt meist der Ehering.

Wie sinnvoll ist es also wirklich, Hunderte von Euro für einen Verlobungsring zu investieren, der später eventuell nicht mehr getragen wird? Für Liebe gibt es keinen Preis, doch auch ein elegantes und hochwertiges Modell muss nicht zum Maximalpreis erworben werden.

Den Verlobungsring online zu kaufen ist die bessere Variante

Der Hochzeitsantrag wird oft minutiös geplant. Rosen, kaltgestellte Getränke, passende Musik, vieles gehört dazu, wenn die größte aller Fragen gestellt wird. Der dazu benötigte Verlobungsring lässt sich dann bequem per Internet erwerben, was ein großer Vorteil für Verbraucher ist, denn der Onlinekauf ermöglicht satte Preisersparnisse, die beim Juwelier vor Ort nur schwer zu erreichen sind.

Schon allein die Preise für Diamanten können online erheblich abweichen, bis zu 30 Prozent günstiger sind die edlen Steine im Internet erhältlich.

Im Webshop werden all die Kosten eliminiert, die zwischen Vermittler und Zwischenhändler entstehen. Davon profitieren die Finanzen des Kunden. Auf Sicherheit muss dabei übrigens nicht verzichtet werden, denn ein Diamanten-Zertifikat bedeutet, dass die Steine des Rings definitiv echt sind.

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Das richtige Edelmetall für den Verlobungsring auswählen

Silber ist das günstigste Edelmetall, ein Platinring mit Diamanten hingegen kann schon einmal die Kosten eines Kleinwagens haben. Wie teuer der Verlobungsring sein darf, ist eine rein persönliche Entscheidung. In den Vereinigten Staaten ist es ein Brauchtum, dass der Verlobungsring mindestens zwei Monatsgehälter der männlichen Person kosten muss. Im Schnitt entspricht das 6.000 Dollar. Der Erfahrungsbericht einer jungen Frau aus den USA hat Erschreckendes zutage gebracht.

Dort wurde ihr Verlobter auf unangenehme Weise von einer Verkäuferin diskreditiert, nachdem er nicht genug Geld für einen teuren Verlobungsring mitbrachte. Glücklicherweise sind die Sitten und Traditionen hier anders. Es muss kein bestimmtes Budget für den Kauf eines Verlobungsrings mitgebracht werden, die Geste wird deutlich mehr wertgeschätzt. Wie hoch der Preis ist, hängt zu einem Großteil auch an der Wahl des Edelmetalls.

Folgende Auswahl steht zur Verfügung:

  • Verlobungsringe aus Silber
  • Verlobungsringe aus Weißgold oder Roségold
  • Verlobungsringe aus Gold
  • Verlobungsringe aus Platin oder Iridium

Bei einem geringen Budget ist es ratsam, auf eine Variante aus Silber zurückzugreifen, denn dieses Edelmetall ist am günstigsten, bietet aber trotzdem eine hohe Qualität.

Wird der Verlobungsring mit Diamanten geschmückt, hat auch das einen Einfluss auf den Preis. ( Foto: Adobe Stock - New Africa)

Wird der Verlobungsring mit Diamanten geschmückt, hat auch das einen Einfluss auf den Preis. ( Foto: Adobe Stock – New Africa)

Reinheit der Diamanten beeinflusst den Preis des Verlobungsringes

Wird der Verlobungsring mit Diamanten geschmückt, hat auch das einen Einfluss auf den Preis. Entscheidend ist der Reinheitsgrad und gerade hier ist Sparpotenzial gegeben. Ein niedriger Reinheitsgrad fällt beim bloßen Augenblick kaum oder eher gar nicht auf, beim Blick aufs Budget aber schon.

Es sind erhebliche Einsparungen möglich, die sogar eine teurere Edelmetallauswahl ermöglichen. Immer mehr Paare verzichten außerdem gänzlich auf Diamanten und wählen stattdessen einen durchgehenden Ring aus dem bevorzugten Material.

Auch die Form des Diamanten spielt eine Rolle. Ein runder Edelstein ist bedeutend teurer als eine eckige Variante. Die mögliche Preisersparnis kann hier bis zu 25 Prozent betragen. Die Gründe für die hohen Preise sind einerseits darin zu sehen, dass runde Diamanten sehr beliebt sind und die Nachfrage das Angebot bestimmt, andererseits muss bei einem Rohdiamanten aber auch besonders viel Substanz weggenommen werden, um ihn in die runde Form zu bringen.

Nicht nur die Wahl zwischen Gold und Silber, sondern auch die genaue Bezeichnung des Materials spielt eine Rolle. ( Foto: Adobe Stock -  Sergey Chayko)

Nicht nur die Wahl zwischen Gold und Silber, sondern auch die genaue Bezeichnung des Materials spielt eine Rolle. ( Foto: Adobe Stock – Sergey Chayko)

Das Material beeinflusst ebenfalls den Preis des Ringes

Nicht nur die Wahl zwischen Gold und Silber, sondern auch die genaue Bezeichnung des Materials spielt eine Rolle. Ein Goldring kann beispielsweise in unterschiedlicher Ausführung produziert werden und unterliegt dann deutlichen Preisschwankungen. Bei Edelmetallen ist der Feingehalt preisentscheidend. Angegeben wird er in Tausendstel, wenn andere Metalle beigemischt werden, wird das Edelmetall lediglich als Legierung bezeichnet.

333-er Gold enthält zu etwas mehr als einem Drittel reines Gold, die restlichen zwei Drittel bestehen aus einem anderen Metall. 750-er Gold hingegen besteht zu drei Viertel aus Gold, der restliche Bestandteil sind andere Edelmetalle. Reines 999-er Gold ist allerdings für die Produktion von Verlobungsringen ungeeignet, da es zu weich wäre, um es zu formen.

Andere Metalle werden Edelmetallen wie Gold aber nicht nur beigemischt, um die Stabilität zu gewähren und den Preis zu beeinflussen. Auch die Farbe spielt hier eine Rolle. Durch das Hinzufügen von Platin entsteht ein beeindruckend helles Weißgold, durch die Zugabe von Kupfer wird Rotgold produziert.

Fakt ist: Je seltener und reiner das Edelmetall, desto mehr kostet der Verlobungsring. Ein Platin-Ring mit Diamant ist bedeutend teurer als ein schlichter Silberring ohne Stein oder mit einem nur sehr kleinen Stein. Wer sparen muss, sollte das bei der Auswahl bedenken.

Ein Verlobungsring aus Silber und ganz ohne Stein kann ebenso wertvoll sein wie ein Ring aus Platin mit rundem Diamanten. ( Foto: Adobe Stock - Elnur )

Ein Verlobungsring aus Silber und ganz ohne Stein kann ebenso wertvoll sein wie ein Ring aus Platin mit rundem Diamanten. ( Foto: Adobe Stock – Elnur )

Preise von Verlobungsringen zu vergleichen bringt erhebliche Vorteile

Die Verbraucherzentrale informiert über den Nutzen von Vergleichsportalen, mit Recht. Es gibt immer wieder Fälle, in denen scheinbar objektive Vergleiche gar nicht so objektiv sind. Dabei ist ein Preisvergleich bei teuren Anschaffungen wirklich wichtig, auch beim Kauf eines Verlobungsringes.

Es kann sich hier, je nach gewünschtem Modell, um eine Preisinvestition von mehreren Tausend Euro handeln. Umso wichtiger ist es, dass bezüglich des Preises auf verschiedene Faktoren geachtet wird. Der reine Preis für Edelmetalle und Diamanten kann kaum beeinflusst werden. Die Goldpreise beispielsweise schwanken täglich und dienen Juwelieren als Grundlage für ihre Arbeit.

Doch wie hoch die Schleifkosten und die Herstellungskosten sind, kann seitens des Juweliers beeinflusst werden und hier gibt es ganz erhebliche Unterschiede. Das zeigt sich allein durch den Vergleich zwischen Online- und Offlinehändlern. Obwohl der Online-Juwelier gleichwertige Qualität anbietet und dank seiner großen Auswahl für Brautleute oftmals sogar vorteilhafter ist, ist er meist auch die günstigere Alternative.

Bevor in größter Not und in Anbetracht der Eile also ein Verlobungsring beim Juwelier in der Stadt gekauft wird, ist es ratsam, im Internet nach seriösen Anbietern zu schauen, die Preise für Edelmetalle zu kennen und dann anhand der persönlichen Kriterien den richtigen Verlobungsring zu wählen.

Fazit: Es kommt auf die Liebe an, nicht auf den Preis

Ein Verlobungsring aus Silber und ganz ohne Stein kann ebenso wertvoll sein wie ein Ring aus Platin mit rundem Diamanten. Für die meisten Brautleute kommt es in erster Linie auf die Liebe an, nicht auf die Kosten des Rings. Dennoch spielt die Qualität eine Rolle und hier haben Ringe aus dem Internet klar die Nase vorn, schon allein wegen der großen Auswahl!

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